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Microcamping-Studie: Winzer offen für Camper

Private, naturnahe Stellplätze sind gefragter denn je. Wie eine Studie zeigt, steigen die Angebote auch in deutschen Weinregionen

Der Trend zum Microcamping, dem Übernachten auf kleinen, privaten Grundstücken statt auf großen Campingplätzen, geht weiter. Neben der steigenden Nachfrage entwickelt sich auch das Angebot weiter. Das bestätigt eine Studie der Hochschule Geisenheim in Zusammenarbeit mit dem Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD). Diese forschten jüngst zum Reisemobiltourismus in Weinregionen. Von 600 befragten Winzern gaben 23 Prozent an, bereits private Stellplätze für Camper zur Verfügung zu stellen, weitere 40 Prozent planen fest oder können sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun.

Die nötige Investition pro Stellplatz läge je nach angebotener Ausstattung zwischen 500 und 5.000 Euro. Um die Kosten durch die Stellplatz­vermietung wieder einzuspielen, würden die meisten Weingüter eine Campingpauschale zwischen vier und 35 Euro pro Nacht und Stellplatz veranschlagen.

Die Studienleiter zeigen sich äußerst zufrieden: „Allein die Tatsache, dass 600 Weinbaubetriebe den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, obwohl viele von ihnen keinen Stellplatz anbieten, zeigt das große Interesse der Produzenten“, so der projektleitende Professor Dr. Gergely Szolnoki. Private Stellplätze auf Weingütern können über Stellplatz-Apps wie AlpacaCamping, Landvergnügen oder roadsurfer spots gefunden und gebucht werden. 

 

Foto: AlpacaCamping

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