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Vermehrt Grenzkontrollen an Deutschlands Außengrenzen

Neben temporären Kontrollen sollen auch vermehrt stationäre bis in den Dezember durchgeführt werden

Aufgrund der aktuell stattfindenden Fußball-EM in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) wird derzeit vermehrt an den Grenzen zu Deutschlands Nachbarländern kontrolliert. Reisende werden gebeten, gültige Reisedokumente mit sich zu führen. Die aktuellen Maßnahmen dienen der Prävention von illegalen Einreisen sowie der Identifizierung potenzieller Gewalttäter. Schon eine Woche vor Turnierbeginn hatte die Polizei rund 1.400 unerlaubte Einreisen registriert und 900 Menschen an der Einreise gehindert.

Stationäre Grenzkontrollen zu den deutschen Nachbarländern Polen, Tschechien und der Schweiz sollen darüber hinaus vorerst bis Dezember bestehen bleiben. Diese können lokal kilometerlange Staus und entsprechende Wartezeiten verursachen. Trotz des Schengenraums und dem damit verbundenen freien Personenverkehr sind Reisende, auch Kinder, verpflichtet, sich bei Kontrollen mit gültigen Dokumenten ausweisen zu können. Es gelten sowohl Personalausweise als auch Reisepässe sowie vorläufige Dokumente. Wichtig: Als Nicht-EU-Land, das auch nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehört, sind bei der Ein- und Ausreise in die Schweiz dringend die internationalen Zollbestimmungen einzuhalten.

Foto: Bundespolizei

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